Autor Thema: Wie erkläre ich unser Essen?  (Gelesen 12139 mal)

Gorax

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #15 am: Juni 11, 2008, 15:24:33 Nachmittag »
Es soll Zwerge geben die auch Feld- und Hirtenarbeiten verrichten oder gar Tauschhandel mit ihren Erzeugnissen durchführen  ;)

Ich denke mal jeder Clan kann das Handhaben wie er möchte.
Aber es ist sicher interessant hier Ideen darüber auszutauschen, was überhaupt alles möglich ist.

Jagd / Viehzucht, Getreide / Gemüse / Obstanbau, ober-/unterirdisch
Pilzwälder, Insektenfarmen

Hat jemand ein Rezept für Pilzbier ?  ;D


Sehr schön fand ich vor einigen Jahren mal einen Trupp Zwerge, die nichts essen wollten, was im Wasser schwimmt. Z.B. Fisch, aber auch Spinat. ("Spinat wächst im wasser. Ganz bestimmt..." )

Drache soll übrigens eine Delikatesse sein :D

Duran von den Eisenklippe

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #16 am: Juni 11, 2008, 16:05:38 Nachmittag »
ok dann bin ich ja behruhigt^^ ich dachte schon das wär ne gegrllter hund^^

Offline Kelgar Donnerkeil

  • Zwerg
  • Forums-Inventar
  • *
  • Beiträge: 152
    • Zur feuchten Planke
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #17 am: Juni 11, 2008, 16:19:46 Nachmittag »
hm ... lässt sich jetzt drüber diskutieren ob es einen beunruhigen sollte einen Hund zu essen^^
Es fließt der Wein, es fließt das Bier, hoch die Krüge trinken wir!

Targgosch

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #18 am: Juni 11, 2008, 16:34:21 Nachmittag »
1. Handel treiben:
Ich meine da haben wir nun so gute Erzeugnisse, und rein von der Logik betrachtet wovon die damaligen Bergarbeiter sich ernährt haben
muss ein Tauschhandel stattfinden (bei Diamanten und Goldnugget muss man immer so dolle kauen bis man die runterschlucken kann  ::) )
Und da ist nicht nur Stahl und Stein, sondern auch gutes Bier lässt sich bestimmt gut verkaufen.

2. Fisch:
Meine Heimatbinge hat definitiv eine technische Fangeinrichtung für leckere Fische, welche in unserem Unterirdischen Fluss schwimmen.
Prinzip Reuse ist da genau das richtige um nicht so nah ans Wasser zu müssen. Denke da auch an eine umständliche Krankunstruktion welche mehrere Reusen zeitlich abgestimmt nach oben bringt.

3. Was so rumkreucht:
Als ich im Essensthread von Goblins-Verspeisen  gesprochen habe habt ihr alle 'bäh' gesagt.
Was ich mir aber durchaus vorstellen kann sind extra angelegte Gänge in den Berg. In Diesen befindet sich ein Fallensystem. Das ganze muss man sich wie eine überdimesionierte Mäuse/RattenFalle vorstellen (so eine wo man die viechter lebend fängt). Das ganze verzweigt sich im inneren mehrmals. Am Ende eines Ganges bzw. in der jeweiligen Sackgasse sind Bolzenapperaturen, welche mit einer Fallenmechanik ausgelösst werden.
Die Viechter könnten von Gerüchen hingelockt werden oder werden mittels Treibjagd dorthingescheucht.

4. Jagen+Sammeln:
Naja da geht man mal in den Wald und erlegt den Bären oder son großen Hirsch.
Das Zeideln(Bienenhonig) wurde schon angesprochen, aber auch Beeren und Pilze sammelnde Zwerge wird es geben.

5. Eigenanbau:
Kammern an der Bergoberfläche in die Licht einfallen kann, um ein wenig Gemüse anzubauen.
Bergziegen, welche von so ner Art Grenzläufer(GW) gehütet werden, liefern Milch+Käse.
Zwerg welche permanent an der Oberfläche wohnen+leben um Getreide anzubauen kann ich mir nicht vorstellen. Dann eher Zwerge wie Du und Ich die vereinzelt durch die Lande streifen und auch mal einen Handel für die Binge abschließen oder Sachen nach Hause schicken.

6. Spezialisten:
Käfer ? errinnert mich erstmal an die Ferengi von Star Trek, ist aber bestimmt eiweishaltig und lecker.
Leuchtpilze: das könnte funktionieren, es gibt auch Tiere welche leuchten.
Schweinehirten: bestimmt nicht einfach aber machbar denke ich

Was man noch in Betracht ziehen sollte beim Ausspielen, ist das die meisten von uns Monate von zu Hause entfernt herumwandern. Daher ist es für mich normal das ich das Esse was auch jeder andere auf dem Markt erwerben kann. Viele von uns sind Handwerker welche auch im Dienste der Menschen stehen, und hinzu kommen viele gute Krieger welche als Söldner sich ihr Brot verdienen.
Ein Gedanke der mir da noch kommt ist das es so eine Art zwergeninternes Handelsnetz gibt auf das jeder Zwerg (auch unterwegs) Zugriff hat und wo man sich auch mal zwergische Speisen aus der Region besorgen kann.

so mehr fällt mir erstmal nicht ein.

Kurtak

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #19 am: Juni 11, 2008, 17:55:37 Nachmittag »
Also bei den Ziegen und sogar beim Terassenbau gehe ich mit. Irgendwoher muss ja schließlich Malz und Hopfen für das Bier herkommen.

@ Gorax
Lichteinfall über Kristalle in Unterirdische Gärten. Nicht nur schön und nahrhaft, sonder auch eine zusätzliche Luftversorgung.
Allerdings das mit den Pilzen funktioniert so nicht. Pilze können nicht von Fäkalien leben! Selbst Blattschneideameisen (ich hatte mal welche die jetzt im Wiener Zoo stehen) schaffen ihren Müll nach draußen, weil der Pilz sonst gammelt. Allerdings können Basidomyceten verschiedene Biomassen verarbeiten (Laub, Holz, Stroh....usw). Also warum soll es keine Kulturen geben?

@ Jagen??? Nein...wir schleichen uns nicht an! Wir bauen eine ausgeklügelte Schlagfalle auf einen häufig begangen Wildwechsel....ja. Oder eine Bärenfalle (Grube) und locken ihn an...auch ja. Aber Jagen tun wir nicht. Dagegen!

Warum keine Wildschweine domestizieren? Sollte funktionieren. Die Viecher sind echt genügsam und vor harter Arbeit scheut sich doch kein Zwerg.

Mimin

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #20 am: Juni 11, 2008, 18:20:24 Nachmittag »
Warum nicht jagen? Ich sitz im Jägerstand und baller mit einer Armbrust auf das Viech. Ich muss der Sau ja ned nachlaufen. Welcher Jäger tut denn das heute noch?
Zwerg welche permanent an der Oberfläche wohnen+leben um Getreide anzubauen kann ich mir nicht vorstellen.
Und woher soll dann das Getreide für Bier und Brot kommen? Von den Menschen? Und vorher haben wir es bevor es Menschen gab? Nein, also Zwergenhirten und Zwergenbauern sind sicher ned typisch, aber logisch. Man braucht einfach Bauern. Wie bereits mehrmals gesagt kann ich mir gut vorstellen, dass es Zwerge gibt die ganz nahe unter der Oberfläche auf Almen wohnen (von mir aus hinter geheimen Eingängen) und die den größten Teil des Tages draußen verbringen. Eine Zwergenbinge ist in etwa sowas wie ne Großstadt. Die Bewohner haben mit Tierschlachten und Getreideanbau ned viel zu tun, aber irgendwie muss das Zeug ja erzeugt werden und das geht teilweise ned in der Stadt. In einem Stollen wächst halt kein Getreide. Drum muss es eben Zwerge geben, die draußen sind und das alles anbauen...

Kurtak

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #21 am: Juni 12, 2008, 07:21:50 Vormittag »
@ Mimin

Vielleicht wächst Getreide ja doch unter der Erde? Es braucht doch nur Boden, Wasser und Licht. Wasser ist vorhanden und Boden kann eingetragen werden. Bleibt nur noch das Problem mit dem Licht. Da bin ich für Kristalle und Spiegel, die das Sonnenlicht unter Tage bringen und dort hell erstrahlen, noch viel prachtvoller als an der Oberfläche.

Ansonsten, was spricht gegen den Terassenanbau und Viehzucht in unzugänglichen Tälern. Die Zwerge leben unterirdisch und die Terassen oder Steilhänge können  nur über Stollen erreicht werden. Und trotz allem bin ich der Meinung, daß die Zwerge auch oberirdische Festungen haben. Hoch oben in den Bergen wo kein Weg hin führt.

@ Jagen

Wildwechsel ändern sich. Hochsitze müssen verlegt werden. Wildbestand muss gepflegt werden. Klingt nach ner Menge Arbeit im Wald......(ausser Bäumefällen natürlich).
Ich finde, wir können einige Dinge ruhig den Spitzohren überlassen. Zum Beispiel das Jagen....dafür rege ich mich dann auch auf wenn die eine Axt tragen. Mehr Mut zum Klischeé.

Mimin

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #22 am: Juni 12, 2008, 09:40:48 Vormittag »
Ansonsten, was spricht gegen den Terassenanbau und Viehzucht in unzugänglichen Tälern. Die Zwerge leben unterirdisch und die Terassen oder Steilhänge können  nur über Stollen erreicht werden. Und trotz allem bin ich der Meinung, daß die Zwerge auch oberirdische Festungen haben. Hoch oben in den Bergen wo kein Weg hin führt.


Das gefällt mir eigentlich eh ganz gut. Warum allerdings pochst du immer auf das nicht-zugänglich und geheime? Es spricht doch nix dagegen, dass auf die Almen jeder hingehen kann. Abgesehen davon wird die große Anstrengung und Distanz zu solchen ohnehin die meiste Besucher abschrecken.

Wegen Jagen: Wildwechsel ändern sich, klar, aber wenn ich eh weiß wo der jeweilige Wildweches stattfindet brauch ich nur an diesen Stellen die Jägerstände bauen und diese zur entsprechenden Zeit beziehen. Abgesehen davon sind Jägerstände eh nur maximal am Waldrand (ok mit kleinen Ausnahmen). Fallen sind sicherlich zwergischer, allerdings auch grausamer. Entweder das Vieh lebt noch und leidet, oder es ist tot und verwehst langsam oder wird sogar von Aasfressern angeknabbert. Keine nette Vorstellung.

Vielleicht wächst Getreide ja doch unter der Erde?

Äh, nein. Wie du selbst gesagt hast braucht das Zeug Licht und Bodennährstoffe (Wasser ist kein Problem). So, wenn du nun Unmengen an Erde in größere Höhlen schaffst (was ein verdammter Aufwand und eine morts Arbeit ist) dann hast du nicht nur noch das Problem mit dem Licht (Lichtsteine schön und nett, aber die müssen auch irgendwie mit Energie versorgt werden, also z.B. im Licht "aufgeladen" werden und das wiederum ist wieder mit viel Arbeit verbunden, denn das muss ja alles ausgetauscht werden und man wird hunderte Lichtkugeln brauchen um der Sonne gerecht zu werden). Wenn man auch über diesen Aufwand hinwegsieht, den man sich sparen könnte wenn man das ganze von vorne herein auf Terrassenplantagen und/oder Feldern macht, dann hast du das größte Problem: die Nährstoffe in der Erde. Weißt du was Wanderfeldbau ist? Ich kann auf dem selben Feld nicht immer das selbe Getreide anbauen, weil irgendwann die Nährstoffe aufgebraucht sind. Das heißt, ich brauch wiederum Sonne und viel Wasser, damit sich das wieder regeneriert bzw. muss ich in einem gewissen Zyklus Felder brach liegen lassen oder die Erde austauschen, was wiederum ein viel zu großer Aufwand ist. Wie ihr seht ist es zwar eine romantische Vorstellung, dass Zwerge autark in ihren Stollen Leben können, aber es ist (für mich) einfach nicht 100% möglich.

Nicht vergessen: Ich bin mir sehrwohl bewusst, das das alles hypothetisch ist und vor allem nicht real. Ich möchte euch nur darauf hinweisen, dass manche Dinge einfach nicht oder sehr schlecht möglich sind wenn man bei diesem Thema mit einem gewissen Maß an Realismus herangeht...

Gorax

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #23 am: Juni 12, 2008, 10:18:20 Vormittag »
Ich plädiere da doch sehr für: "jeder Clan wie er will"

Die Vorstellung von Zwergen bei der Erntearbeit, von beladenen Wagen mit Getreidesaäcken, die durch das große Tor der Binge ziehen, von riesigen unterirdischen Getreidesilos, von Wasserkraft-betriebenen Mühlen, von großen Pilzfarmen finde ich auch sehr stimmig.

Mir kommt da das Bild vor Augen: Der uralten zwergischen Lagermeister, der die Bestände überprüft, und wehmütig in die riesige Halle blickt, deren Reihe leerer Regale sich in der Dunkelheit verliert. Der sich mit Trauer an die Zeit erinnert, als seine Sippe noch so groß war, daß diese Halle noch bis in den hintersten Winkel mit Vorräten gefüllt war.   

 

Rogosch

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #24 am: Juni 12, 2008, 10:47:53 Vormittag »
Das Bild gefällt mir. ALso, nein, eigentlich gefällt es mir nicht, aber das kann ich mir sehr gut vorstellen. Naja, ich denke, ihr wisst, was ich meine ^^

Offline Goras

  • Zwerg
  • Familienmitglied
  • *
  • Beiträge: 550
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #25 am: Juni 12, 2008, 12:09:12 Nachmittag »
Bei den unterirdischen Feldern oder Gärten sehe ich weniger das Problem der ausgelaugten Böden. Man kann auch mit anorganischem Material düngen- und davon haben wir reichlich. Und Kompost fällt bei uns ja auch an. Immer dran denken, Wanderfelder und die Zwei- oder Dreifelderwirtschaft haben sich entwickelt, weil man damals kaum bis gar nicht gedüngt hat.

Das Problem dürfte eher sein, GENUG Licht nach unten zu leiten. Ds würde bedeuten, für ein Feld eine Spiegelfläche zu bauen, die genauso groß ist wie das Feld selbst. Linsen können Licht zwar bündeln, das nutzt uns aber gar nichts- die Menge an Licht, die reinfällt, ist genau die Menge, die auch unten wieder rauskommt, und die ist nun mal von der Fläche der Linse abhängig. Und mir ist kein Getreide (eigentlich gar keine Grasart) bekannt, die Vollschatten verträgt, d.h. mit besonders wenig Licht auskommt und dabei ordentliche Erträge abwirft.

Bei der Jagd hab ich nicht umsonst auf die Treibjagd hingewiesen. Wir sind keine Nomaden, die dem Wild hinterher ziehen- und wenn ein Gebiet regelmäßig und kontinuierlich bejagt wird, dann kriegt das Wild das auch mit. Findet statt dessen alle ein bis 2 Jahre in dem Gebiet eine große Treibjagd statt, wo wir mit einem Schlag Fleisch für Monate kriegen, dürfte im Laufe der nächsten Monate/Jahre das Wild aus der Umgebung nachrücken.
Und bei der Treibjagd erweisen sich unsere Erfahrungen im Formationskampf als recht nützlich, niemand muss schleichen- wir stürmen brüllend auf den Wald zu und treiben alles, was drin ist, vor uns her (in eine Schlucht, die ne Sackgasse ist, oder in ein Gatter) :-))))).
« Letzte Änderung: Juni 12, 2008, 12:13:41 Nachmittag von Goras »
Ein Zwerg zu sein heisst stark zu sein- ein Zwerg zu sein heisst weise zu sein. Und wenn ich nicht gleich mein Bier kriege, zeig ich dir, auf welche Weise ich dir ganz stark in den Hintern trete!

Rogosch

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #26 am: Juni 13, 2008, 09:58:13 Vormittag »
Was mir da so eingefallen ist: Wie schaut es denn mit Kräutern aus? Zucht oder sammeln?

Gorax

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #27 am: Juni 13, 2008, 10:06:51 Vormittag »
Hmmm, also durch den Wald streichen, und an Blumen schnüffeln ist irgendwie so... unzwergisch.

Ich wär für eine ordentliche Zucht.

Rogosch

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #28 am: Juni 13, 2008, 10:22:39 Vormittag »
So hab ich eigentlich auch gedacht, wobei ich durchaus der Meinung bin, dass sie, wenn sich die Gelegenheit ergibt, auch mal durch den Wald gehen (Wildbestand anschauen) und dann da Dinge mitnehmen, beispielsweise Wacholder und sowas ;)

Gorax

  • Gast
Re: Wie erkläre ich unser Essen?
« Antwort #29 am: Juni 13, 2008, 12:40:22 Nachmittag »
Naja, Wacholder kann man sehr gut kultivieren. Aber sicher werden wir auch mal Kräuter brauchen, die sich eben nicht anbauen lassen. "Das Rumpelkraut wächst nur bei Vollmondlicht auf einem Hügel, der von Eichen umstandes ist, auf dem die Eichhörnchen im Frühjahr... "

Es soll ja auch so komische Zwerge geben, die sich keine Rüstung anziehen und, man stelle sich das mal vor, nichtmal einen Helm aufziehen, oder eine Axt tragen,...