Autor Thema: Chronik zu Xamtanul gor Plamanas'  (Gelesen 4887 mal)

Offline Ingrascha

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Chronik zu Xamtanul gor Plamanas'
« am: August 26, 2014, 20:16:44 Nachmittag »
Hallo ihr lieben,

nachdem es bereits dank Willibald von den ehemals NEu Silvaniern eine schön geschriebene Chronik gibt werde ich diese hier hineinkopieren so das ihr wisst wie es aktuell in Xamtanul aussieht.

Zitat
Fortombla Hortomosch, ehrenwerte Brüder und Schwestern hier unter dem Berg!

Im Zuge unserer Vergrößerung hielten es die Ältesten für angebracht, den neu angekommenen und alteingesessenen, aber vielbeschäftigten unter uns die Möglichkeit zu geben, mittels dieses Schriftstücks über die Geschehnisse hier in der Binge informiert zu werden.
Auch damit die Entwicklung unserer beschaulichen Niederlassung in angemessener Weise verewigt wird, beschloss man, diese Chronik anzulegen.

Du, der du dies liest, habe Acht!

Gib den Inhalt der Chronik nicht leichtfertig preis.

Prüfe stets den Inhalt auf Richtigkeit, besonders, wenn du die beschriebenen Ereignisse selbst erlebt hast.

Wann immer du das Bedürfnis hast, so ergänze nach deinem Belieben, seien es neue Geschehnisse oder andere Blickwinkel auf bereits erfasste.


Es begann alles im Jahre drei vor Ausrufung des Königreichs unter dem Berg.

Egal ob man es nun Zufall oder Vorsehung nennen will, was zählt ist, dass einer der Unseren, Osgi Stanwurt auf den Schlachtfeldern des Sommerfeldzugs einige Langbeine antraf, die wohl kurz vor einer Landschenkung standen, in der sich auch dieses wundervolle Gebirge hier befinden sollte und die gerne auf die Unterstützung von uns Khazad zählen wollten, wenn es um die Erschließung der Rohstoffe des Steins ginge.

In seiner großen Weisheit hat unser ehrwürdiges Oberhaupt Gomgar zugesagt, einen Vortrupp zu entsenden, um herauszufinden, ob diese Berge überhaupt geeignet sind, um Logas für uns zu werden und daraufhin einen "Vertrag" mit den papiervernarrten Menschen zu schließen, um die Formalien zu klären.


Die Silberbärte waren schon immer die neugierigsten Vertreter des Heims und so nimmt es einen nicht Wunder, dass auch sie die ersten Ausschachtungen vorantrieben und dabei alles, was sie um sich herum entdeckten, wissbegierig in sich aufsogen.

Im Laufe bloßer Mondzyklen wuchs die Ansammlung der Unsrigen, auch erweitert durch einige Langbeine, die das Graben von der Pike auf lernen wollten.
Ich würde sagen, mittlerweile geben sie ganz passable Werkzeuganreicher ab, sind aber auf einem guten Weg.
So in zehn, zwanzig Jahren könnten sie ohne Aufsicht in einer richtigen Binge anschaffen.


So gruben sie, unermüdlich in den Fels und förderten gerade genug Erz, um einen Nachschub an ordentlichem Werkzeug gewährleisten zu können, doch in ihren Nasen kitzelte die feine Vorahnung auf den ganz ganz großen Fund.

Doch noch bevor es zu nennenswerten Entdeckungen kam, fanden sie vor allem eins: Eine neue Heimat.

Die Binge, in der diese Chronik hinterlegt ist, war das erste, was Zwerge auf diesem Kontinent schufen und sie wird die Gezeiten überdauern, bei Moradin!

Im Sommer wurde dann das Königreich unter dem Berg, Xamtanul gor Plamanas ausgerufen und auf dem großen Kumzarul zünftig begossen.

Kurz vorher kam es hier in der Binge zu bedeutenden Funden!
Das was die Menschen "Smaragd" und "Amethyst" nennen, wurde uns zwischen taubem Gestein offenbar und sogleich gruben wir mit doppeltem Eifer, um auch ja alles angemessen zu fördern, dem großen Schmied zum Gefallen.

Er holte in diesem Jahr auch einige seiner Kinder zu sich an die Esse, nachdem sie von untotem Kroppzeuch heimtückisch angefallen wurden.
Möge ihnen das Bier niemals ausgehen!


Auch nach dem Sommer wird die Binge weiter aufgebaut, ebenso wie Wasul Rekarul - der Streithammer

Dann die Überraschung: Bepura Berul naurul boka.

Die Zeit wird zeigen, ob Fluch oder Segen.

So verbleibe ich, Brüder und Schwestern - Baruk Khazad!

Zitat
Es ist mir eine außerordentliche Freude, euch, Brüdern und Schwestern an dieser Stelle von jenen zu verkünden, die unter den wachsamen Augen des Großen Schmieds die Überfahrt in diese Ländereien gewagt haben.

War diese Binge dereinst kaum mehr als ein kleiner Schacht im großen Gebirge, so ist sie an diesem Tag Heimstatt vieler Clans geworden!


Den Anfang machte schon vor Kurzem Clan Silberbärte, der im Zuge der letzten Verschiffung weitere an die dreihundert der talentiertesten Handwerker und Baumeister in diese Binge gebracht hat.
Jene, die für ihren Clan im vereinten Zwergenheim sprechen sind Ingrascha Funkenflug und Osgi Stanwurt.


Alsdann beschied im Sommer der Clan Silberäxte einhundert seiner geschickten Bergleute, Schmiede und Bierbrauer, ebenso wie Höhlenbauern zu entsenden, begleitet vom Ehrwürdigen Oberhaupt persönlich.
Weitere Vertreter des Clans sind die nicht minder ehrenwerten Zwerge Nyr, Gromfaust, Koboldschläger, sowie Doria Donnerbräu.


Es ist mir eine besondere Freude, von unseren Verwandten, dem Clan der Blausteiner zu berichten, die fünfzig Soldaten und Handwerker, darunter der legendäre Onkel Idi, die Reise haben antreten lassen.
Unter ihnen die weithin bekannten, mit dem Zwergenheim reisenden Ragna Stahlkübel und Bronko.


Doch dass dies kein Lebensraum in friedlichen Gestaden ist, war uns allen klar.
Im besonderen jedoch den Clans Steinfaust und Hammerhand, die zusammen an die fünfhundert Handwerker aller Gewerke, ebenso wie siebzig exzellente Kämpfer geschickt haben.

Auch sie sind im Zwergenheim vertreten, unter anderem durch Barigar Hammerhand und Boindrak Skaruldor.


Nun, da diese unsere Hallen wieder voll sind von den Stimmen unseres Volkes, ist es an der Zeit, mit vollem Eifer weiter in den Berg zu graben, ihm seine Schätze zu entlocken und dabei das Reich stetig zu vergrößern.

Was gibt es sonst so zu berichten, für die Zwerge die übergesiedelt sind.

Die mittlerweile geschätzten Langbeine sind umgesiedelt zur Feynmark. Die Langbeine hatten untereinander streitigkeiten woraufhin die Neu Silvanier umsiedelten und sich nun Elrea nennen.
Die Akademie der Heiler ist geblieben und die Zwerge schützen sowohl das gebäude wie die LAngbeine, sollte dies nötig sein.
Nachdem mittlerweile soviele erwachsene Zwerge angekommen sind und die Binge bevölkert haben, sollte jedem Zwerg bewußt sein, das das Gebirge indem unsere Binge und die Festung gebaut wird direkt am Land der Untoten angrenzt. Bis auf den einen Kampf der nicht direkt bei uns stattfand gab es aber noch keine weiteren Berührungspunkte mit den Untoten.

Was bei dem Feldzug gegen die Untoten die weiter im süden ins LAnd eingefallen sind passiert ist und welche LAngbeine genau die Zwerge die zur Unterstützung anreisten massiv beleidigt haben kann Boindrak eher etwas zu sagen und erzählen da er bei dem Feldzug mit dabei gewesen ist.

Gruß

eure Ingrascha

P.S. hoffe es wird bei mir nach Umzug dann auch wieder besser mit dem auf aktuellen stand halten und anwesend sein.