Autor Thema: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.  (Gelesen 13552 mal)

Frostie

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In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« am: August 16, 2010, 17:33:40 Nachmittag »
Ein Administrator des Imperiums sa߸ etwas missmutig auf seinem Pferd und betrachtete die handvoll Soldaten die damit beschäftigt waren einen Pfahl in die Erde zu schlagen.

Hier sollte also die Zwergensiedlung hin wo die Baumeister und Handwerker wohnen sollten. Das würde ein Aufwand werden, Zwerge waren ein problematisches Völkchen...
« Letzte Änderung: September 22, 2011, 19:04:49 Nachmittag von Dakur Graustein »

Osgi Stanwurt

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #1 am: September 02, 2010, 21:29:54 Nachmittag »
viele Stunden musste der Administrator des Imperiums warten, bis seine Geduld mit den ersten Geräuschen der aufkommenden Wandergemeinschaft belohnt wurde. Allerdings war das stampfen der Füsse zu leise, als dass es von Vielen zu kommen schien und ausserdem wurde es von dem stetigen Grummeln und schimpfen ihres Besitzers übertönt. Sogar das rythmische poltern einesnbaschlagener Holzräder ging in der Schimpftirade unter.

"Schlacke! Bei den gesegneten Händen meines Urgrossonkels Blindur, nutzloses Pack! Warten, bis sie ein Pony oder gar ein Pferd haben, ha! DIese Milchbärte wissen wohl nicht, dass Nichts besser zieht als, die von der Arbeit gestählten, Arme eines Zwergen. Pferde.... sie wollen doch tatsächlich Pferde! Warum nur Pferde?! Fressen viel aber tragen nicht halb so viel wie ein Pony und sicher nicht mal den zwölften Teil dessen, was ein Berzwerg ziehen kann!"

Schnell und abgehackt waren die Wörter des Zwerges zu vernehmen. Gesprochen in einem ungewöhnlichen Dialekt, welche nur allzu deutlich machte, wie selten der Reisende die Sprache der Menschen nutzte. Vielleicht waren seine Wörter auch nur deshlab so schwer zu vernehmen, weil diese zwischen Keuchen und Hecheln aus dem dichten, schwarzen Bart geprest wurden. Grund für den rasselnden Atem war ein grosser Wagen aus Holz, welcher der Zwerg alleine zu ziehen versuchte. Eine grosse Plane hielten Regen und Blicke vom Inhalt fern. Er kam nur schwerlich voran, sodass der Administrator lange genug in den Genuss der Fluchwörter kam, um sich langsam an den Dialekt zu gewöhnen.

Als dann der Zwerg vor der imposanten Landschaft (und damit direkt neben dem Imperiumsangehörigen) stand, wichte er sich erstmal den Schweiss ab und stützte sich gegen den Karren. Die Begrüssung des Administrators quittierte er schnell mit der erhobenen Hand, sodass er Diesem das Wort abschnitt, ehe irgend ein Name genannt werden konnte. Er griff in einigen seiner zahlreichen Beutel und stopfte in Ruhe eine Pfeife aus grünem Marmor, ehe er sein Blick über Reiter und Reittier schweifen liess, ehe er begann zu sprechen.

"Du bist wohl vom Imperium, was? Ich hoffe nur, dass sich wenigsten eure Hilfskräfte nicht auf Pferde verlassen, wenn sie hier arbeiten wollen. Wenn doch, dann schicke ich sie sofort wieder weg. Pferde... für schwere Arbeit... ha!
Ich sag dir jetzt was, Menschling. Hör auf den Rat meiner Tante Svenja. Pferde sind vorne und hinten gefährlich und dazwischen... sind sie verdammt unbequem."

Der Blick des Zwergs durchforstete lange die Gesichtszüge des Reiters nach Spuren der ersten Gesässschmerzen, während er seine Pfeife paffte und sich durch den Bart strich. Und gerade als sich sein Gegenüber wieder gefangen hatte und ihn nun endlich begrüssen wollte, begann er weiterzusprechen. Der bedauernswerte Mann gerade mal genügend Zeit Luft zu holen und kam gar nicht erst zum ersten Wort.

"Aber deswegen sind wir ja nicht hier, nicht war. Du bist sehr schweigsam für einen Menschling, verschwendest nicht viele Worte, das gefällt mir. Die Leute vom Imperium wussten wohl, wen sie am besten schicken sollten. Aber wenigstens vorstellen hättest du dich können, jetzt muss halt ich den Anfang machen.
Osgi Stanwurt, Sohn des Graggi Stanwurt, vom Klan der Silberbärte und Mitglied der Gilde Doppelkopf. Ich erspare dir meinen vollen Namen und gebe mich mit der Kurzfassung zufrieden, denn ihr Menschen habt, was so wichtige Sachen angeht ja komischerweise ein erstaunlich schlechtes Gedächtniss. Die einzig wichtige Information für euch ist wohl, dass ich für die Aushebung des Burggrabens und des Gangs zuständig sein werde. Nennt mich also von mir aus einfach Mineurfachmann."

Ein kurzes Nicken begleitete die Begrüssungsworte. Händeschlag oder mehr lag nicht drin. stattdessen schwenkte eben Diese in die entgegengesetzte Richtung und deutete auf den Horizont.

"Die anderen sollten bald kommen, allerdings wollten einige Milchbärte nicht ohne Lasttier weiterziehen und so machten sie Rast, wo keine nötig war. Mit ziemlicher Sicherheit haben diese Frischlinge zuviel Zeit mit Durgrim verbracht und sind inzwischen genau so lieblich geworden. Ich glaube, es waren sogar Maschinisten."

Nur das anheben der Barthaare verrieten das Grinsen Osgis, während er von Durgrim sprach. Doch es wurde breiter, als sich die ersten Schemen vom Horizont erhoben nur um von Minute zu Minute zu wchsen. Der Rest kam an und Arbeiten konnten beginnen.


Gortek Donnerschlag

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #2 am: September 02, 2010, 23:27:12 Nachmittag »
Durgrim hielt kurz inne und betrachtete den Platz von weitem. Er war nun fast da. Er legte kurz seinen Rucksack ab und kramte kurz nach einer kleinen, reich an gold verzierten Flasche und nahm einen Schluck. Er schaute wieder nach vorne und erkannte von weitem einen Zwerg und ein Langbein. Von der Geräuschkullisse konnte es nur Osgi sein. Allein bei dem Gedanken tat ihm schon das Langbein Leid. Warscheinlich kannte er bereits den halben Stammbaum des Zwergs und durfte sich bereits einige Anhöhren. Durgrim schulte kurz den Kopf während er vor sich hin grinste, nahm noch einen großen Schluck seines Schnapses, bevor er sich seinen Rucksack wieder auf den Rücken schnallte und sich zu Osgi aufmachte, der inzwischen verstummt zu sein schien.

Als er endlich ankamm betrachtete er kurz das Langbein, was ihn leicht verzweifelt anguckte und betrachtete dan Osgi. Der sich gelassen gegen seinen großen Waagen lehnte und erstmal grinsend eine rauchte. Durgrim war sich sicher, das er entweder sich daran erfreute, das er das Langbein in die Verzweiflung getrieben hat oder er hatte mal wieder hinter seinem Rücken über ihn geredet. Er war sich nicht sicher was es war, aber er schaute ihn leicht mürrisch an und ging schließlich zum Langbein um sich vorzustellen. "Durgrim Axtschmied, Sohn des Gorak vom Klan Hammerfaust ist mein Name. Ihr seid wohl der... der Administrator oder so, reicht wenn ihr euch vorstellt wenn alle da sind. Warscheinlich verdaut ihr eh erstmal noch en halben Stammbaum von Osgi. Aber ihr habt Glück und müst euch nicht viel merken. Merkt euch einfach nur Osgi... Mineuer und Durgrim... Maschinist."

Er drehte sich um ging zu Osgi, lehnte seinen Rücksack gegen Osgis Waagen und betrachtete diesen. "Also unter leichtem Gepäck verstehe ich ja einen Rucksack zu befüllen und nicht die halbe Binge einzupacken... aber naja, wie war das noch... Eine Spitzhacke für jede Gesteinschicht... Urgroßonkel Blindur hatte ja drauf geschworen das man nur so vorran kommt... achja und die Spitzhacke des Ururgroßvaters ohne die du ja nie in die Mine gehts... dan noch ein Paar Lampen fals die Menschen keine haben, nicht das wir nicht vor Ort welche herstellen könnten... nein... Tante Svenja sagt ja immer nimm mit soviel du tragen kannst, sicher ist sicher oder so... jaja... man merkt das ich ne Weile mit dir unter wegs war" Durgrim grinste Osgi dabei schelmisch an
"Aber nun mal die Diamanten vorn Stollen, haste dir schon einen Ãœberblick verschaft wegen dem Boden hier? Wo wir auf Wasser stoßen könnten, wo der Boden Fest genug für Hütten ist, wo der Boden beonders fest ist für die Werkstädten? Einen gewissen Bereich wollten wir ja auch untertunneln." Nun lehnte sich Durgrim schließlich an Osgis Waagen, kramte wieder seine Schnapsflasche raus, nahm nen Schluck und reichte sie zu Osgi weiter.
"Was meinste wie lange die anderen noch brauchen? Ich wollte vorm Sonnenuntergang das Lager aufgeschlagen und die Gebäude abgesteckt haben"
« Letzte Änderung: September 02, 2010, 23:40:50 Nachmittag von Durgrim »

Offline Dakur Graustein

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #3 am: September 03, 2010, 20:30:03 Nachmittag »
Zwischen den Kurzbärten stand ein junger Novize, der noch ziemlich unsicher war. Zwischen all den wichtigen Leuten wollte er blos keinen Fehler machen und sich blamieren, schließlich hatte Dakur ihm aufgetragen ihn hier zu vertreten. Noch immer wunderte er sich, warum Dakur gerade ihn ausgewählt hatte, denn schließlich hatte er sich mit nichts hervor getan und war ganz sicher keiner der besten Novizen im Tempel gewesen. Gerade deshalb wollte er aber auch diese Chance nicht verstreichen lassen, oder gar ruinieren. Er war hoch motiviert und bereit sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Besser hätte er dabei mal auf seine Füße geachtet, als er gedankenversunken über selbige stolperte und sich samt des Banners, daß er trug, lang legte. Natürlich, schließlich war er ein echter "Glücksvogel", hatte er das einzige Schlammloch in 100m entfernung gefunden und hiermit auch eingeweiht. "Herzlich willkommen in der neuen Welt, daß hast Du ja mal wieder prima hin gekriegt!" dachte er bei sich, als er sich wieder aufrappelte und damit begann seine Kleidung vom Schlamm zu befreien. Es war geradezu ein Wunder, daß dem Banner nichts passiert war. Tja, er war genügsam geworden und erdultete den Spott der anderen Kurzbärte, denen er, mal wieder, eine unfreiwillige lustige Abwechslung geboten hatte.
Bis denn
Dakur

Frostie

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #4 am: September 03, 2010, 21:21:42 Nachmittag »
Der Administrator wartete erstmal bis auch wirklich jeder Zwerg alles erzählt hatte was es so zu erzählen gab. Eilig hatte er es durchaus nicht, ob er jetzt hier draussen auf dem Pferd saß oder drinnen in der Schreibstube war ihm herzlich egal. Die Soldaten hatten inzwischen ein Schild an den Pfahl gehängt auf dem kurz und bündig "Baugebiet" stand. Es musste ja alles seine Ordnung haben.

Als auch wirklich alle Namen genannt und Väter aufgezählt und Schimpfworte gegrunzt waren Stieg er erstmal vom Pferd ab und genehmigte sich einen Schluck aus seinem Schlauch. Anschließend bot er den Schlauch den Zwergen an und sagte:

"Dem Imperator zum Gruße, ich bin Alrik Scheuermann, Sohn des Hubert Scheuermann, aber im allgemeinen reicht "Administrator Alrik " vollkommen um meine Aufmerksamkeit zu erlangen. Herzlich willkommen im Imperium von Ankoragahn, bzw. dem Herzogtum Axtfels. Hier soll Eure Bausiedlung hin, dahinten (er deutete gen Norden wo sich eine Staubwolke zeigte) kommt eine kräftige Ladung Bauholz für Eure Hütten oder was immer Ihr Euch hier errichten wollt und ein oder Zwei Fässer Vodgor sollten auch dabei sein. Braucht Ihr nochwas oder habt Ihr Fragen?"

Furioh!!

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #5 am: September 03, 2010, 21:30:35 Nachmittag »
Dokyph kam mit einer Kleinen nachzügler Gruppe als letzter an.
Wie es aussah hatten sich schon alle einander vorgestellt und Dokyph wollte das angehende gespräch nicht Stören.
Er Gesellte sich einfach zu den Andern, sein Reisegepäck stellte er Neben sich auf den Boden, trank  dann einen schluck und versuchte so unauffällig zu bleiben wie möglich.

Frostie

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #6 am: September 03, 2010, 21:34:45 Nachmittag »
(Im schlauch ist ein ziemlich starker Rotwein ^^)

Ideglim Biirson

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #7 am: September 06, 2010, 14:20:23 Nachmittag »
„Los schneller du alter Zosse...“ Ein junger Mann hoch zu Ross und im vollen Galopp reitet auf der Straße in Richtung Axtfels. Auf der Straße dahin ist nicht viel los, was ihm aber sehr zu gute kommt, da er es sehr eilig hat...

„Wie lange dauert es denn noch bis ich da bin“ denkt er sich während er dem Pferd die Spohren gibt. Dann endlich nach einer Woche Reise sieht er endlich ein paar Zwerge die gerade rumstehen und auf macht den Eindruck als würden sie auf etwas warten.

Auch die Zwerge bemerken denn Mann der es sehr eilig zu haben scheint. Der Mann wirbelt Unmengen von Staub auf als er sein Pferd zu stehen bringt und noch bevor es komplett im Stillstand ist springt er davon ab und läuft die letzten Schritte zu den Zwergen.

Der Mann ist gerade mal 1,88m und hat schwarzes Haar und keiner hat ihn je zuvor gesehen. Doch jetzt kann man erkennen, dass es sich um einen Boten handelt. „Ich suche einen Dakur Graustein. Ich hoffe der ist hier. Ich habe nämlich eine dringende Nachricht für ihn von einem Skeggi Biirson. „Ich habe auch noch eine Nachricht für einen Osgi, ebenfalls von diesem Skeggi. Hat jemand von euch überhaupt schon mal den Namen gehört, oder das hier gesehen.“ Er kramt in seinem Beutel herum und holt den Bergwerkshelm von Skeggi heraus...

Furioh!!

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #8 am: September 06, 2010, 16:39:44 Nachmittag »
"Sagt mir nichs der Name." meldet Dokyph sich gleich zu Wort
"Dakur kenn ich, aber der ist nicht da."
Zeigt nicht auf Dakur...
« Letzte Änderung: September 06, 2010, 17:09:25 Nachmittag von Dokyph Halvarnul »

Offline Dakur Graustein

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #9 am: September 06, 2010, 21:22:20 Nachmittag »
Der Novize schaut zu dem Boten hinüber und beißt sich vor nervosität glatt auf die Lippe "Mist...." denkt er bei sich als der Bote nach Dakur verlangt, denn eigentlich wollte er sich ja bedeckt halten. Zögernd hebt er den Arm und sagt erst zu leise dann bemüht lauter, so daß auch der Bote es verstehen kann "Ich...ich kenne Dakur...er ist auf dem Weg zu einer Menschenfestung, wegen irgendso einer Feier glaub ich..." plötzlich scheint der Kurzbart einen Geistesblitz zu haben und kramt in einer seiner Taschen und zieht dann triumphierend einen kleinen Stein hervor und präsentiert ihn wie etwas besonderes. Auf dem kleinen Stein sind aus der Nähe Runeninschriften zu erkennen. "Ich könnte Ihn aber kontaktieren, wird nur etwas dauern, dies hier ist ein erster Entwurf für die Steine die er Später im Rat weihen möchte, dieser hier bedarf jedoch noch eines kleinen Rituals, daß er mir bei gebracht hat. Und gaaanz wichtig, ich soll ihn auch nur stören wenns wirklich wichtig ist, ansonsten soll ich mich um alles kümmern, was er sonst so macht...." nachdem er den Arm wieder runter genommen hat schaut er den Boten erwartungsvoll an "Äh, was wollt Ihr...oder dieser Skeggi denn von meinem Meister?"
Bis denn
Dakur

Ideglim Biirson

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #10 am: September 07, 2010, 14:50:22 Nachmittag »
„Verdammt... Was soll das heißen er ist nicht da?! Ich habe ein wichtige Eilnachricht für ihn.“ Er schaut den jungen Novizen an und meint „Kannst du mir sagen wo dieses fest ist, oder geht vielleicht einer von euch dort hin, da könnte er Dakur die Nachricht gleich mitnehmen und ich hätte meine Arbeit getan...
Dieser Osgi ist also auch nicht hier?“ Der Bote schaut erwartungsvoll in die Runde...

Osgi Stanwurt

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #11 am: September 07, 2010, 20:36:13 Nachmittag »
Durgrims Ankunft besserte Osgis Laune wieder ein wenig und dessen mürrischer Gesichtsausdruck zauberte ein breites Grinsen in des Bergzwergen braunem Gesicht. Er paffte noch einige Male an seine Pfeife und lachte leise in seinem Bart ehe er Durgrim antwortete. Er hatte Nichts gegen den Ingenieur, schliesslich war dieser auf seine ganz eigene Art doch ein treuer Weggefährte. Aber irgendwie versüssten sich die beiden Zwerge ihre Gespräche immer mit kleinen Sticheleien und Schadenfreuden.

"langsam könnte man denken, du wurdest von Menschen aufgezogen, oh Lieblicher. Jeder anständige Zwerg weiss, dass nur unser Werkzeug etwas taugt und willst du mir etwa wirklich sagen, dass wir HIER etwas anständiges schmieden könnten. Ich bitte dich, ausserhalb einer Binge kriegt man ja nie eine anständige Esse hin. Die Schmiedeessen, wie sie die Menschlinge benutzen, reichen von der Hitze, gerade noch aus um den Tabak in meiner Pfeife zu entzünden.
Und natürlich habe ich mir die Gegend noch nicht genauer angesehen. Erstens kann selbst ich nicht alles alleine machen und zweitens muss man mich ja nicht hetzen. Ich habe noch einige hundert Jahre vor mir, da werde ich ja wohl noch einige Stunden warten können um dafür beste Arbeit abzuliefern.
Und wenn wir schon vom Warten reden... ich hätte noch Tabak, falls du dem nicht abgeneigt bist."

Er reicjhte Durgrim seinen Tabakbeutel und das einzige, was eine ganze Weile aus seinem Munde kam, war der neblige Dunst des Rauchkrauts. Sogar bei der Begrüssungsrede des Administrators nickte er nur wieder leicht und lehnte dessen Angebot mit einem leichten Wink ab. Wer wusste schon, was sich in diesem Schlauch befand. Schlussednlich konnte es so ein Elbengesöff wie Wein oder irgend ein anderes Panschprodukt menschlicher Herkunft sein.

Erst als er den Helm Skeggis erblickte, schien die Ruhe verflogen. Misstrauisch betrachtete er den menschlichen "Boten" und verfolgte die ersten Worte genau mit. Er wartete ab, bis er gezielt nach ihm fragte um sich ins Gespräch einzuschalten. Der Helm verhiess Delikate Angelegenheit und dafür brauchte er all sein zwergisches Diplomatenkönnen...

"WOHER HAST DU DEN HELM, DU ELENDER DECKENSTOSSER!!! Wie bist du an Skeggis Helm gekommen du nichtsschaffender Dieb! Warscheinlich haben Deinesgleichen Skeggi übermannt und gefangen genommen und du Flaumgesicht willst uns wohl erpressen um ein wenig Edelmetall zu bekommen, was?! Du willst Edelmetall!? ICH GIB DIR EDELMETALL!!! Meine Goldbesetze Picke soll dir deinen Schä..."

Der Kopf und Bart wirbelten gefährlich schnell herum, als Osgi eine Hand auf seine Schulter spürte. Ein mahnendes Gesicht, dessen Bart ohne Zweifel Durgrim gehörte, machte ihn darauf aufmerksam, dass dieses diplomatische Gespräch eindeutig zu viel zwergische Komponente wie Direktheit und Rassenmisstrauen besass. Das Ergebniss war ein derbes Schimpfwort, welches nun im Hals stecken blieb und stattdessen einen Husten vorschickte um die Gegend zu erkunden. Der Husten entschied spontan, dass die Lage präkär mutete und rief sogleich nach Verstärkung. Erst nach einem kleineren Hustenanfall beruhigte sich der Mineur und atmete einmal tief durch, ehe er den Boten noch einmal ansprach. Die Waorte waren besser gewählt und die Lautstärke angenehmer, der Blick allerdings hatte sich kaum verändert.

"Ahh ja... ich hab mich wohl... etwas... ehhmm... hineingesteigert. Aber welcher Zwerg lässt sich auch seinen Helm von einem Menschen durch die Gegend tragen? Normalerweise müsste man Diesen schon den kalten Klauen eines Toten entreissen. Aber gut, was hast du zu sagen?"
« Letzte Änderung: September 07, 2010, 20:38:12 Nachmittag von Osgi Stanwurt »

Gortek Donnerschlag

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #12 am: September 07, 2010, 21:05:23 Nachmittag »
Durgrim bediente sich am Tabak und holte eine schlichte Holzpfeife raus, während er über die Worte von Osgi nur schmunzelte. Doch als er seine Pfeife grade ansteckte, wurde er und die anderen von einem Boten überrascht, der nicht die besten Nachrichten zu bieten hatte. Der Bote hatte kaum ausgesprochen, als Osgi sich grade voller inbrunst auf ihn stürzte wollte. Er hätte ihn warscheinlich bereits niedergeschlagen, hätte Durgrim nicht schnell seine Hand auf Osgis Schulter gelegt und ihn mahnende Blicke zugeworfen, um ihn zurück zu halten. "Wie soll er sich erklären wenn er bewustlos am Boden liegt."

Nachdem Durgrim es geschaft hatte Osgi ein wenig zu besänftigen, ging er mit einem ernsten Blick zum Boten hin. Er kratzte sich kurz im Bart und nahm sich schließlich den Helm. Er begutachtete ihn genau und so endeckte er schließlich auch die Stelle, an der Skeggi einst seinen Namen eingeritzt hatte. Er war dabei, als Skeggi ihn sich in Mythodea zugelegt hatte und genauso erinnerte er sich daran wie er seinen Namen darein arbeitete und ihm mal wieder unter die Nase hielt, das Maschinisten ja nicht arbeiten, das nur Mineure wirklich arbeiten...

Doch schließlich wendete er sich wieder dem hier und jetzt zu. Er drehte sich kurz zu Osgi um, der mitlerweiel normal mit dem Boten sprach und sagte,"Das ist gewiss Skeggis Helm... der Stinkt fast genauso schlimm wie Osgi... einfach wiederlich. Aber so sag wie kommst ausgerechnet du an seinen Helm? Und wehe du wagst es uns anzulügen..." Er reichte den Helm schließlich an Osgi weiter. "Hier nimm du ihn an dich bis wir Skeggi gefunden haben." Dan blickte er wieder zum Boten "Was die Nachricht für Dakur betrifft, die könnt ihr mir geben oder sagen, ich bin hier nur auf der Durchreise. Wenn das Grundlegende hier geklärt ist, so mache ich mich auf zur Feste, in der auch Dakur sein wird. Ich werde sie an ihn weiterleiten. Also raus damit und verschwende nich weiter unsere Zeit. Wir leben zwar länger als ihr, das heist aber lange noch nicht das wir mehr Zeit haben. Und Osgi hast du ja nun auch kennen gelernt und du kannst ihm seine Nachricht geben."

Schließlich verschrenkte er seine Arme und Blicke finster zum Boten rüber.
« Letzte Änderung: September 07, 2010, 21:11:08 Nachmittag von Durgrim »

Offline Dakur Graustein

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #13 am: September 07, 2010, 21:19:44 Nachmittag »
Der Mund des Kurzbartes blieb verschlossen und der Kopf eingezogen während er staunend den großen zu sah während sie wichtige diplomatische angelegenheiten regelten. Langsam hatte er den Runenstein wieder weg gesteckt als habe er im falschen Moment vorlaut gehandelt. Nichts desto trotz, grummelte er leise in seinen noch kurzen Bart, während er murrend wieder schutz in der Menge suchte. Irgendwann würde er auch einer der wichtigen Zwerge werden und dann würde er lauthals krakelen und jungen Kurzbärten über den Mund fahren....


;)
Bis denn
Dakur

Frostie

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Re: In der Nähe der Marmorbrüche in Axtfels.
« Antwort #14 am: September 09, 2010, 16:28:50 Nachmittag »
Der Administrator und die imperialen Soldaten sahen sich das Geschehen aus einiger Entfernung an, sie hatten offensichtlich nicht vor sich in zwergische Angelegenheiten einzumischen.

Aus der Staubwolke am Horizont waren inzwischen einige große Ochsenwagen geworden die mit großen Baumstämmen beladen waren. Auf den Stämmen saßen einige kräftige junge Kerle mit Breitbeilen, allem Anschein nach wohl Holzfäller oder Zimmerleute.