Autor Thema: Miene  (Gelesen 1641 mal)

Gortek Donnerschlag

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Miene
« am: April 08, 2010, 22:46:58 Nachmittag »
Der Berg allein, der diese Mine beinhaltet sieht bereits gespenstisch aus. Doch der Eingang läst den Berg wirken, als öfnete er sich um alles vor sich zu verschlingen.
Der Eingang läst nicht vieler erahnen, da der Berg alles Licht zu verschlucken scheint, was sich dem Eingang auich nur nähert. So kann man nicht mal einen Steinwurf weit in die Miene schauen. Und das Wenige was man sieht, die erstens Stützbalcken und die Reste von etwas was wohl einst Schienen waren, sehen nicht sonderlich vertrauensvoll aus...
« Letzte Änderung: April 09, 2010, 00:05:23 Vormittag von Durgrim »

Offline Ordamurr

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Re: Miene
« Antwort #1 am: Juli 20, 2010, 22:07:25 Nachmittag »
Zuvor:
Er war die ewige Reise satt , es lag ganz und gar nicht in seinem Gemüt viel herumzureisen und ebenso wenig mochte er es an der Oberfläche zu reisen aber dennoch zog irgendetwas in ihm ihn immer weiter.
Trotz seiner langen Zeit die er nun schon an der Oberfläche gereist war musste er immer noch zusammenzucken als der Donner grollte und in ihm einen Instinkt weckte der sonst einen nahenden Steinschlag oder ein Erdbeben ankündigte. Der Regen prasselte auf sein Haupt nieder und somit noch etwas was er ganz und gar nicht leiden konnte- "Wasser". Denn das weckte wieder eine andere tief verwurzelte Angst , die Angst eines Wassereinbruchs, obwohl er doch schon längst wusste das er sich nicht mehr unter der Erde befand , seine angeborenen Instinkte spielten ihm immer wieder einen Streich . Auf der Suche nach einem Unterstand fand er einen leichten Ãœberhang am Rande des Berges den er entlang wanderte . Bibbernd verfluchte er die Oberfläche , derweil die Kälte und Nässe an ihm nagten. Jeder Versuch ein Feuer zu entzünden schlugen fehl , erschöpft und Müde sank er in einen tiefen Schlaf.

Und das alte Blut in seinen Adern pulsierte und sein Herz begann zu Klopfen im Rythmus der Spitzhacken derer seine Ahnen und Stammesbrüder verwandten um sich durch den Stein zu graben .Ein Traum umgab ihn in dem er die unterschiedlichste Erden, Gesteine und Mineralien, sowie Erze und Halbedelsteine zu Gesicht bekam.
 Ein leises Flüstern begleitete den trägen Wechsel der Steinbilder die an ihm vorbeiglitten . Worte die er nicht verstand , Worte die geheimnissvoll und doch so vertraut klangen .
Bis dann endlich irgendwann alles ein Ende hatte und Dunkelheit seinen Geist für einen Augenblick umfieng.

Erwachen im Berg

Als er aufwachte war er sich nicht sicher ob ihn irgendwas im Schlaf tot gebissen hatte und er sich vielleicht im Reich der Toten wieder fand , denn es war so stockdunkel rings herum das ihm fürs erste ganz mulmig wurde. Aber schnell begannen sich seine Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen und als er aufstand ,wurde ihm klar ,er war in einer Kaverne und nicht mehr dort wo er ursprünglich eingeschlafen war und Wohlbehagen fegte alle Unannehmlichkeiten der letzten Tage fort. Und noch eines wusste er dann, es musste etwas mit seiner Abstammung zu tun haben , waren es nicht die Urdunnirin welche sich selbst durch den Stein bewegen konnten und von deren Blut sein Vater war. Irgendwie musste er diese Fähigkeit unterbewusst und im Schlafe selbst eingesetzt haben , brummend versuchte er es erneut aber nichts geschah. Nach einem kurzen Stoßgebet an Dumathoin musste er nun also zu Fuss vorlieb nehmen mit dem fremden Höhlengewirr  und machte sich auf den Weg die Bergwelt herunten zu erkunden ,die er da ,durch nicht jedem Zwergen geheuere Art, entdeckt hatte.
The world is grey, the mountains old
The forges fire is ashen-cold
No harp is wrung, no hammer falls
The darkness dwells in Durins halls

Offline Ordamurr

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Re: Miene
« Antwort #2 am: August 10, 2010, 20:19:19 Nachmittag »
Unheimliche Geräusche erschauederten aus der Tiefe und das stete Tropfen von Wasser welches seinen Dekaden langen Weg in die Tiefe gefunden hatte gab dem Ganzen eine ,für manch Einen .unerträgliche Monotonie.
Er stapfte den Weg durch die Tropfsteinhöhle in welcher er jeden eigenen Schritt ja jede Bewegung von sich selbst hörte. Sein zwergischer Orientierungssinn liess ihn hier unten nicht im Stich und er roch es gerade zu das er langsam der Oberfläche entgegen kam. Als der Gang enger wurde , gerade mal so groß das er selbst durchpasste, packte er seine Maultrommel aus , das alte Stück ,und spielte ein Lied das weder Fröhlichkeit noch Freude wiedergab es war wie die Geräusche hier unten nur etwas heller durch den metallischen Klang, aber dennoch schwerfällig und eigen, nicht was er in einer Taverne der Langbeiner hätte spielen können und wollen. Das letzte mal hatte er sogar die Taverne verlassen da sich nach nur ein paar Stunden "Blasebalg und Ambossklang" ,so nannte er eines der Lieder, die Langbeine und sonstigen Gäste um ihn verdrückt hatten. Hier unten war es aber anders als in der Taverne der metallerne Klang wurde gerade zu durch die Höhle getragen die Höhlenwände reflektierten die Töne besser . So mochte auch dem ein oder anderen pausierendem Bergwerker der Klang bald an die Ohren dringen . 
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