Autor Thema: Kuzad  (Gelesen 9371 mal)

Frostie

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Re: Kuzad
« Antwort #15 am: Juli 27, 2009, 22:58:01 Nachmittag »
Das hier wäre die Rune der Zeiten..auch schick:


Targgosch

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Re: Kuzad
« Antwort #16 am: Juli 29, 2009, 16:54:51 Nachmittag »
Ja genau die rituellen Runen sollten dann nicht identisch mit den Schreibrunen sein.
vorallendingen kann man die mit mehr Strichen machen da man sie nicht so oft "schreibt"

Norvi

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Re: Kuzad
« Antwort #17 am: Juli 29, 2009, 22:11:31 Nachmittag »
Ich würde übrigens darauf achten, dass auch die Ritualrunen ohne horizontale Linien auskommen - das auffälligste Merkmal "echter" Runenschriften. Bei der vorgestellten ist das z.B. schon nicht der Fall.

Temugien

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Re: Kuzad
« Antwort #18 am: Juli 30, 2009, 07:29:09 Vormittag »
Und was ist mit dem Futark "S" ? Hat das nicht im Mittelteil eine horizontale Linie?

Norvi

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Re: Kuzad
« Antwort #19 am: Juli 30, 2009, 09:50:32 Vormittag »
Nein. Keine Futhark-Rune hat so etwas. Nur Vertikale und Diagonalen. (Bei jüngeren Runenschriften könnte es Ausnahmen geben.)

Targgosch

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Re: Kuzad
« Antwort #20 am: Juli 30, 2009, 23:20:55 Nachmittag »
es ist völlig wurscht ob ne Rune ne horizontale Linie hat

jedenfalls solltest du das näher Beschreiben wenn es dazu eine veranlassung gibt

Norvi

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Re: Kuzad
« Antwort #21 am: Juli 30, 2009, 23:34:46 Nachmittag »
Ich zitiere mal aus Wikipedia:

Zitat
Das äußerliche Charakteristikum der Runen ist die Vermeidung waagrechter und gebogener Linien, was früher immer wieder die Vermutung aufkommen ließ, dass es sich um eine Buchstabenumformung handelt, die dazu geeignet sein sollte, vor allem in hölzernes Material geritzt zu werden. Man nahm folglich an, dass Vorstufen der Runen nur deshalb nicht bewahrt sind, weil ihr mutmaßlicher Träger Holz sich schlechter als Metall erhalten hat. Neuere Funde (z. B. Moorfunde von Illerup Ã…dal, Dänemark) zeigen jedoch auch gerundete Formen (z. B. bei der Odal-Rune) auf metallenen Waffenteilen.

Das Fehlen von waagerechten Linien ist das Merkmal, das Runen am allerdeutlichsten von anderen Schriften unterscheidet. Ein Runentext sieht nicht mehr wie ein solcher aus, wenn er eine gewisse Menge Zeichen enthält, die nach anderen Kriterien zusammengestellt wurden. Wenn die Rune also eine Rune sein soll und nicht ein ganz beliebiges Zeichen, dann sollte man meiner Meinung nach sich unbedingt an diese Minimalanforderung halten. Für mich sieht das Königs-Ding einfach nicht wie eine Rune aus, sondern wie willkürliches Gekritzel von jemandem, der keine Ahnung hatte - sprich: den obskuren Typen von Games Workshop.

Es ist ja auch nicht so, dass man waagerechte Linien unbedingt bräuchte. Man kann Senkrechte und Diagonalen (und zur Not auch Bögen) auf unterschiedlichste Weise anordnen, in tausenderlei Formen, auch recht aufwendigen. Hier mal zwei Beispiele für etwas kompliziertere, von mir entwickelte Runen - sie beide kommen völlig ohne Horizontale aus.

Bathôkh

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Re: Kuzad
« Antwort #22 am: Juli 31, 2009, 14:58:42 Nachmittag »
das mit den horizontalen linien macht in verbindung mit dem trägermaterial holz sinn, da man eine solche linie im vaserverlauf einfach nicht mehr sehen würde, bei stein und metall imho ist das aber wurscht.

Norvi

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Re: Kuzad
« Antwort #23 am: Juli 31, 2009, 17:59:53 Nachmittag »
Nur, wenn du einen Stein ohne Maserung nimmst. Bei Sedimentgesteinen wie Sandstein beispielsweise, aber auch bei Marmor, hast du ausgeprägte horizontale Linien, die das Lesen der Schrift erschweren und zudem noch das Risiko bergen, den Stein zu sprengen. Wer sich schon mal als Steinmetz versucht hat, weiß, dass man niemals mit der Maserung arbeitet!

Ist ja eigentlich auch egal, ob es Sinn macht. Eine Rune ist nunmal eine Rune und wenn eine Rune nicht wie eine Rune aussieht, dann ist es keine Rune.